K-Abend zum Thema "Zeit"
Der 14. K-Abend: zeitlich passend, unheimlich vielseitig und sehr gut besucht!
Die Moderator/-innen Fenja (S2-CUPID) und Tom (S2-ZEIT 1) in ihren Rollen als neugierige Archäologen eröffneten schwungvoll den 14. K-Abend, der sehr gut besucht war: Alle Plätze waren besetzt.

Die Schüler/-innen der Klasse 5 a sangen das Lied „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Film „Das Dschungelbuch“. Aufgrund ihrer Niedlichkeit zogen sie das Publikum sofort in ihren Bann. Sie weckten auch Nostalgie bei einigen Zuschauer/-innen, vor allem bei den etwas Älteren. Die Nervosität war den Jüngsten anzusehen; umso schöner war es, dass sie mit viel Spaß und Freude sangen.

Sommerfeeling erhielt Einzug ins GymMar: Aloha! Die Schüler/-innen der Klasse 5 c begeisterten das Publikum mit Gesang und einem kleinen Tanz. Zu Anfang schwangen vier Mädchen die Hüften zu dem Song „Lush Life“, der derzeit im Trend liegt. Das war ein sehr gelungener Einstieg. Danach traten die übrigen Gruppenmitglieder, passend zum Hawaii-Thema kostümiert, auf. Während einige Ukulele spielten, sang der Rest „Count on Me“. Mit ihren thematisch passenden und kreativen Outfits sowie ihrem motivierten und mutigen Auftritt verzauberten sie das Publikum. Einige Zuschauer/-innen sangen sogar mit – herzlichen Dank!

Rock ’n’ Roll! Die Theatergruppe aus Jahrgang 7 performte zu dem Lied „Time Warp“ einen Tanz im Vintage-Vibe. Sogar das Publikum saß nicht still und tanzte mit. Mit viel Swing und Freude tanzten die Kinder auf den Podesten; vor allem die MIB-Gruppe schaffte es, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und den Groove auf das Publikum zu übertragen.



Die Schüler/-innen der S4 präsentierten das Stück „Der gestiefelte Kater“ aus der Serie „Simsala Grimm“. Sie führten es als Vollplaybacktheater auf und bauten im Hörspiel verschiedene Memes ein, die das Stück modernisierten. Die Darsteller/-innen überzeugten mit ihrer schauspielerischen Leistung und sorgten für eine humorvolle Stimmung. Vor allem der Einklang zwischen Mimik und Hörspiel war beeindruckend, z. B. von Yoyo, König, Prinzessin, Erzähler, Zauberer und Kröte. Des Weiteren waren die Kostüme passend gewählt und kreativ gestaltet, z. B. Doc Croq, den Rebhühnern, dem Fischer oder dem Kater. Zum ersten Mal wurden die Zuschauer/-innen beim K-Abend von einem tierischen Gast überrascht: Dackel Eddie war im Partnerlook mit seiner Besitzerin Hannah zu sehen, beide jeweils mit einem Friesennerz bekleidet. Dieser besondere Gastauftritt erfreute das Publikum sehr. Eine großartige Inszenierung aufgrund vieler Ideen und sehr guter Schauspielleistung!








Die Schüler:innen der 8. Klasse, die den geschichtlichen Hintergrund ihrer Guckkästen vorgetragen hatten, wirkten sehr überzeugend. Obwohl sie sichtlich nervös waren, präsentierten sie ruhig und gefasst. Außerdem wurden die Guckkästen zwischendurch auf die Bühne getragen, sodass die Zuschauer:innen ihr Äußeres schon einmal betrachten konnten.
Die Guckkästen selbst waren schön gestaltet, und der Aufwand, den sie erforderten, war eindeutig erkennbar. Schade war allerdings, dass das Foyer mit zahlreichen Besucher/-innen gefüllt war und die Station für die Guckkästen kaum erreichbar gewesen war.

Alle ausgestellten Produkte aus der Bildenden Kunst behandelten das Thema „Zeit“. Besonders war, dass Zeit in jedem Werk anders dargestellt wurde. Von Klasse 8 bis Klasse 12 waren Kunstwerke in Form von Modellen, aber auch Bilder und Fotos im Foyer ausgestellt. Die Werke zeigten den Besucher/-innen, wie unterschiedlich Zeit wahrgenommen und interpretiert werden kann. Herausstechend war unter anderem das Bild, in dem ein Mensch fällt und sich in einen Roboter verwandelt, wodurch die Entwicklung von KI und Robotik in Relation zur Zeit gesetzt wird. Wie dieses Bild stellten auch andere Werke die Zeit in Zusammenhang mit wichtigen Themen, z. B. Klimawandel, Selbstfindung und Ungewissheit über die Zukunft.


In der Pause verwöhnten die Schüler:innen der Event-AG das Publikum mit einer großen Getränkeauswahl und herzhaften Leckereien.
Die Inszenierung „Loop“ des Theater-WP-Kurses des Jahrgangs 11 unter der Leitung von Svenja Schreyer zeigte, wie Theater nach Edward Gordon Craig funktioniert. Das gezeigte postmoderne Marionettentheater unterschied sich besonders dadurch, dass es – anders als Dramen- oder Sprechtheater – nicht einer durchgehenden Handlung folgte, sondern einen Themenschwerpunkt setzte. In vier Gruppen spielten die Schüler/-innen verschiedene Szenen aus dem Alltag oder Situationen, die sich in Nuancen immer wieder veränderten. Die Schüler/-innen überzeugten mit ihrer ungewohnten und offen angelegten Vorstellung. Besonders gelungen waren die wiederholten Verläufe mit kleinen oder großen Änderungen, die sie jeweils mit gleicher Gestik spielten. Außerdem gelang es den Schüler/-innen trotz der Marionettengestik, die Situation und die Gefühle klar darzustellen, etwa durch große und expressive Bewegungen. Die Zeit als abstraktes Thema mithilfe des Marionettentheaters darzustellen, erforderte viel Können und Verständnis – beides war deutlich erkennbar. Zum Schluss lässt sich klar sagen, dass nicht nur das Publikum, sondern auch die Schauspieler/-innen sehr begeistert und motiviert waren.


Plötzlich schubsten sich die Oberstufenschüler/-innen auf die Bühne und stritten sich, was sofort die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zog. Dieser Einstieg war kreativ und machte neugierig auf den weiteren Verlauf. Sharbano richtete folgende Worte aus dem Lied „Heal the World“ von Michael Jackson an das Publikum: „Think about – um – the generations and they say: 'we wanna make it a better place for our children, and our children's children, so that they know it's a better world for them', and they think about whether they can make it a better place“. Gesanglich überraschte auch der Chor. Die Stimmen passten gut zusammen und klangen insgesamt sehr harmonisch. Besonders die Soloparts fielen positiv auf, da sie nicht nur gefühlvoll und sicher waren, sondern auch sehr selbstbewusst gesungen wurden. Auch die Bühnenwirkung war stark. Die große Gruppe hatte eine überzeugende Ausstrahlung, sodass es nicht nur angenehm war zuzuhören, sondern auch interessant zuzuschauen. Insgesamt war der Auftritt gelungen und blieb durch die Mischung aus kreativem Einstieg und gutem Gesang im Gedächtnis.


Die Schüler:innen des S2-Profils CUPID interagierten in ihrer postdramatischen Inszenierung „Timeout“ häufig mit dem Publikum, sie durchbrachen also die vierte Wand, um das Publikum zum Mitmachen und Lachen anzuregen. Im Laufe der Inszenierung nahmen die postdramatischen Zeichen sehr deutlich zu und passten stets stimmig zur Handlung. Die schauspielerische Leistung aller Schüler:innen war überzeugend, und es gab keine Aussetzer. Die Schüler:innen griffen aktuelle Trends auf, zum Beispiel den „Lush Life“-Tanz, was vor allem die jungen Zuschauer ansprach. Die Szenen waren sehr detailliert gestaltet, sodass nicht nur die Handlung unterhaltsam gewesen war, sondern auch Kleinigkeiten zu einer gelungenen Vorstellung beitrugen. Das Highlight folgte erst nach der Vorstellung selbst: Dean aus dem S2-CUPID-Profil wurde 18 Jahre alt. Zur Feier des Tages sang das gesamte Publikum „Happy Birthday“, und die Schüler:innen aus seinem Profil brachten ihm eine Torte und machten Polaroidfotos, um diesen ereignisreichen Tag für immer festzuhalten.


Zuletzt stellten die S4-Schüler/-innen des Profils CUPID ihren Reel-Prozess, ihr Ergebnis, ihren NDR-Beitrag sowie das Ergebnis der Gewinner der Lenz-Challenge in einer kurzweiligen Präsentation vor. Diese war schlüssig aufgebaut und langweilte die Zuschauer:innen nicht, die aufmerksam zuhörten. Außerdem zeigten die S4-Schüler/-innen dem Publikum ein Ringlicht und ihre Urkunde, die sie beide für den 3. Platz in Hamburg erhalten hatten. Die Abiturient/-innen teilten den Erfolg mit der Schulgemeinschaft, herzlichen Glückwunsch!

Das Technikteam arbeitete stets zuverlässig und engagiert, der Fotograf – Johannes Kolfhaus – freute sich. Das Publikum war aufmerksam und wertschätzend.
Herzlichen Dank an ….
… alle Schüler/-innen, die am 14. K-Abend teilnahmen,
… Fenja und Tom, die vorbereitet, motiviert und bester Laune eine eindrucksvolle Moderation absolvierten,
… Frau Spiewak, die Bestellungen und Programmdruck ermöglichte,
… Frau Kinnemann für die Öffentlichkeitsarbeit,
… Herrn Kolfhaus für die Fotos,
… der Event-AG und Herrn Schädtler, die uns mit Trinken und Speisen verwöhnten,
… den Hausmeistern, die Requisiten reparierten und Seile ausliehen,
… dem Reinigungsteam für eine saubere Bühne und Aula,
… den Lehrer/-innen, die mit ihren Lerngruppen Produkte und Produktionen zeigten und
… den Techniker/-innen Selina, Amalia, Sharbano, Greta, Fabrice, Abdullah sowie ihrer Leiterin Meret Marlow für reinen Ton und abwechslungsreiches Licht.

Rezension: S4-CUPID-Schüler/-innen
Fotos: Frau Kinnemann, Herr Kolfhaus
