Chance: Schüler helfen Schülern
Ob in der Hausaufgabenhilfe oder in der Mittagspausenbetreuung - immer wenn Schüler für Schüler da sind, ist das Angebot besonders attraktiv.
Schüler lernen am besten, wenn sie anderen Schülern etwas erklären sollen oder wenn sie von anderen Schülern etwas erklärt bekommen. Diese These wird durch die Erfahrungen, die wir z.B. bei der Hausaufgabenhilfe machen, bestätigt.
Zur Zeit bieten Oberstufenschülerinnen und -schüler in allen Mittagspausen eine Hausaufgabenhilfe an. Vielen Schülern und deren Eltern erscheint es weder attraktiv noch sinnvoll, nach den langen Tagen auch zu Hause noch Hausaufgaben machen zu müssen. Daher können Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause in den Differenzierungsraum (Haus B, Erdgeschoss) gehen, um dort in Ruhe Hausaufgaben machen zu können und sich bei Bedarf Hilfe zu holen.
Dabei gelten folgende Regeln: Die Hausaufgabenhilfe ist ein offenes Angebot, d.h. es besteht in der Regel keine Teilnahmepflicht und man muss auch nicht die ganze Mittagspause anwesend sein. Die aufsichtsführenden Schüler führen eine Anwesenheitsliste, denn es kann schon mal vorkommen, dass die Klassenlehrer einem Schüler oder einer Schülerin die mehrfache Teilnahme an der Hausaufgabenhilfe "verordnen".
Lautes Sprechen ist im Differenzierungsraum nicht erlaubt, es muss Arbeitsruhe vorherrschen. Auf Nachfrage helfen die Oberstufenschüler gern beim Hausaufgaben machen, sie geben Tipps und lesen auch Korrektur. Eine wichtige Regel lautet dabei: Vorsagen gilt nicht!
Die Resonanz ist gut: Die Teilnehmerzahl pro Mittagspause schwankt zwischen 5 und 30 Schülerinnen und Schülern. Sollte die Nachfrage weiterhin steigen, werden wir eine zusätzliche Hausaufgabenhilfe in einem anderen Raum einrichten.
Auch bei anderen Gelegenheit sind Schüler für Schüler aktiv, so beginnt z.B. im neuen Jahr eine Spielebetreuung in der Mittagspause in der Aula.