Neue Hausordnung

Ab sofort gilt die neue Hausordnung, die von der Schulkonferenz am 14.05.2018 beschlossen wurde.
Neue Hausordnung

Neue Hausordnung

Wir bedanken uns beim Gesundheitszirkel und allen beteiligten Gremien und Personen für die Überarbeitung der Hausordnung. Sie gibt allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft Klarheit in der täglichen Zusammenarbeit und des Lernens und orientiert sich an unserem Leitbild.

Die neue Hausordnung kann als Dokument heruntergeladen werden oder im Folgenden angesehen werden.

 

Hausordnung für das Gymnasium Marienthal

Grundsätze

Schule ist eine Gemeinschaft von Lehrern und Schülern, Eltern und Mitarbeitern. Wir wollen daher in dieser Hausordnung grundsätzliche Verhaltensregeln für unsere Gemeinschaft aufstellen, die dabei helfen, die von uns allen gewünschten Grundsätze zu verwirklichen:

Wir fühlen uns für unsere Schule verantwortlich.
Wir begegnen einander mit Achtung und Respekt.
Wir übernehmen die Verantwortung für das Gelingen von Unterricht.

Die Hausordnung kann das Zusammenleben am Gymnasium Marienthal nicht bis ins letzte Detail regeln. Daher gilt selbstverständlich, dass bei der Umsetzung für jeden Einzelfall pädagogisches Augenmaß gefordert ist.

 

1. Verhalten in den Gebäuden

1.1. Die Schulgebäude werden morgens um 07:30 Uhr geöffnet.
1.2. Die Gebäude sind Ruhezonen. Wir respektieren das Ruhebedürfnis des anderen.
1.3. Alle Fachräume, die Gänge zu den Fachräumen und die Turnhalle dürfen nur in Anwesenheit oder im Auftrag eines Lehrers betreten werden. Dies gilt auch für das Fluchttreppenhaus im Haus C.
1.4. Die Schüler der Jahrgänge 5–9 verlassen in der ersten Pause ihr Gebäude. Über das Öffnen der Häuser der Jg. 5-8 während der Mittagspause entscheidet die Klassenleitung bzw. die Schulleitung in Absprache mit den Jahrgangsteams.
Die Flure im Erdgeschoss der Häuser D und E stehen als Durchgang zur Mensa offen.
1.5. Wir respektieren das Sauberkeitsbedürfnis des anderen und halten die Gebäude und Einrichtungen sauber. Jede Schülergruppe ist für den Zustand des von ihr genutzten Raumes verantwortlich. Nach jeder Unterrichtsstunde in einem Fach- oder Medienraum stellen die Schüler die Stühle auf die Tische, fegen den Raum, entsorgen ggf. den Müll und säubern die Tafel. In den Klassenräumen geschieht dies nach der letzten Unterrichtsstunde. Bei Nichteinhalten der Regel ordnet die Klassenleitung einen erneuten Ordnungsdienst an und informiert ggf. die Eltern.
1.6. In der Mensa gehen wir rücksichtsvoll miteinander um. Wir drängeln nicht vor, halten den eigenen Platz und die Räumlichkeiten sauber und verlassen das Gebäude durch den dafür vorgesehenen Ausgang.

 

2. Verhalten auf dem Schulgelände

2.1. Ballspielen ist in den Schulgebäuden untersagt. Auf Hof Süd (vor Haus C und zwischen den Häusern B und D) ist Fußballspielen untersagt (Ausnahme: GBS).
Bälle werden in Tüten transportiert. Bei Missachtung wird der Ball eingesammelt und eine Woche lang verwahrt.
2.2. Geräte der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik inkl. Kopfhörern, die den Schülern gehören, sind auf dem Schulgelände grundsätzlich ausgeschaltet und werden nicht sichtbar verwahrt. Schüler der Jahrgänge 5–10 dürfen bei den Bänken vor dem Notausgang von Haus C kommunizieren, Oberstufenschüler zusätzlich in ihren Aufenthaltsräumen. Ausnahmen zu unterrichtlichen Zwecken regelt der Fachlehrer. Bei Missachtung wird das elektronische Gerät bis zum Ende des Unterrichtstages im Schulbüro verwahrt und die Klassenleitung per Vorfallbericht informiert.
2.3. Suchtmittelkonsum ist am Gymnasium Marienthal verboten (Näheres s. HmbSG § 31,1).
2.4. Das Mitbringen von gefährlichen Gegenständen ist verboten.
2.5. Das Gelände, auf dem sich die Schüler in den Pausen aufhalten dürfen, wird durch Zäune bzw. Hecken begrenzt. Der Grünstreifen hinter Haus C und der Außenbereich hinter der Mensa gehören nicht zum Aufenthaltsbereich der Schüler. Das Schulgelände der MSS darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung einer Lehrkraft betreten werden.
Das Gelände rund um die Sporthallen darf erst 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn betreten werden.
2.6. Die Schüler der Klassen 5–10 dürfen das Schulgelände nur mit ausdrücklicher Genehmigung eines Lehrers verlassen.
2.7. Alle Fundsachen werden beim Hausmeister abgegeben.
2.8. Fahrräder dürfen nur an den dafür vorgesehenen Fahrradständern abgestellt werden.
2.9. Der Schulparkplatz steht den Schülern und Eltern während des Schulbetriebs nicht zur Verfügung. Die Einfahrt darf nicht blockiert werden.
2.10 . Besucher melden sich nach Betreten des Schulgebäudes im Schulbüro

 

3. Verhalten im Unterricht

3.1. Schüler verhalten sich so, dass sie den eigenen und fremden Unterricht nicht stören.
3.2. Der Unterricht beginnt pünktlich und wird vom Lehrer geschlossen. Lehrer und Schüler bis inkl. Klasse 8 begrüßen sich dabei im Stehen; bei höheren Klassen
entscheidet jeweils der Fachlehrer über den Begrüßungsmodus.
3.3. Zu spät kommende Schüler klopfen kurz und warten dann ruhig vor dem Unterrichtsraum, bis der Lehrer sie hereinlässt. Nach 5 Verspätungen kann der Schüler vom Fachlehrer verpflichtet werden, versäumten Stoff in einer zusätzlichen Lernzeit in der 0. Stunde in der Mensa (8:00 - 8:25h) am 1. oder 3. Montag im Monat nachzuholen.
3.4. Wenn der unterrichtende Lehrer 5 Minuten nach Beginn der Unterrichtszeit noch nicht im Klassen- bzw. Fachraum ist, benachrichtigt der Klassensprecher oder sein Vertreter bzw. in Kursen ein Kursteilnehmer das Schulbüro.
3.5. Bei Unterrichtsbeginn befindet sich das Arbeitsmaterial auf dem Tisch, und zwar nur dieses. Am Ende der Unterrichtsstunde wird das Material gegen das Material des folgenden Unterrichts ausgetauscht.
3.6. Während des Unterrichts wird nicht gegessen und kein Kaugummi gekaut. Bei Bedarf werden Trinkpausen vom Fachlehrer geregelt.
3.7. Im Unterricht sind die Schüler der Situation des Lehrens und Lernens angemessen gekleidet, d. h., sie tragen keine Caps, Mützen, Jacken o. Ä.
3.8. Verbindliches Organisations- und Kommunikationsmittel ist der MarienTimer.

 

4. Umgang miteinander

4.1. Gespräche zwischen Schülern und Lehrern werden bevorzugt direkt vor oder direkt nach dem Unterricht geführt bzw. vereinbart. Im Notfall klopfen Schüler am
Lehrerzimmer und bitten um Hilfe.
4.2. Wir achten fremdes Eigentum, z. B. das Eigentum von Mitschülern oder Schuleigentum (wie Schulbücher, Stühle, Tische, Wände etc.). Der Schüler behebt den von ihm verursachten Schaden selbst, wenn dies möglich ist; ansonsten werden die notwendigen Maßnahmen vom Schüler bzw. den Eltern bezahlt.
4.3. Konflikte zwischen Schülern werden friedlich und mit Worten geklärt. Gelingt das den Beteiligten nicht, müssen die Prefects oder Lehrkräfte hinzugezogen werden. Das Austragen von Streitigkeiten mit körperlicher oder seelischer Gewalt ist in jedem Fall verboten. Verletzungen, Kränkungen, Beleidigungen, abwertende Sprache oder herabwürdigendes Verhalten haben am GymMar keinen Platz. Wir akzeptieren kein Mobbing in unserer Schule *. Das gilt auch für das Miteinander der Schüler nach der Schule, z.B. in sozialen Netzwerken.
4.4. Konflikte zwischen Lehrern und Schülern bzw. Eltern werden unter Einhaltung der
Klärungskette gelöst (1. Fachlehrer -> 2. Klassenlehrer -> 3. Abteilungsleiter -> 4. Schulleitung).
4.5. Auf Nachfrage nennen Schüler dem Lehrer/Mitarbeiter ihren eigenen Namen und den des Klassenlehrers/Tutors.
4.6. Wir gehen so miteinander um, dass niemand gefährdet oder verletzt wird.
4.7. Bei Unfällen und besonderen Vorkommnissen werden sofort ein Lehrer, das Schulbüro, die Schulleitung oder die Hausmeisterin verständigt.

 

Ausführungen zu den Konsequenzen bei Regelverstößen

Bei einem Regelverstoß entscheiden die Fach- bzw. Klassenlehrer oder Tutoren über die Art der Sanktion, in schweren Fällen gemeinsam mit der Schulleitung. Jeder Regelverstoß und ggf. die Art der bereits verhängten Sanktion wird der Klassenleitung über das Klassenbuch bzw. einen Vorfallbericht mitgeteilt. Die Eltern werden ggf. über den MarienTimer informiert.
Neben den in der Hausordnung genannten Konsequenzen auf bestimmte Regelverstöße können weitere Erziehungsmaßnahmen angeordnet werden, z. B.

  • eine schriftliche Reflexion über Regelverstoß
  • eine Einzelarbeit im Auszeitraum während der Unterrichtszeit
  • die Ausgabe eines Helfertickets (Hausmeister)
  • normenverdeutlichende Einzelgespräche mit dem Klassenlehrer bzw. der erweiterten Schulleitung, ggf. im Beisein der Eltern

Bei schwerwiegenden Regelverstößen können gemäß HmbSG § 49 Ordnungsmaßnahmen getroffen werden.

Diese Hausordnung wurde beschlossen von der Schulkonferenz auf ihrer Sitzung am 14.05.2018. Sie gilt bis auf weiteres.

*) Unter Mobbing verstehen wir Attacken gegenüber jemandem persönlich oder im Netz über einen längeren Zeitraum, bei denen das Opfer zunehmend isoliert wird, es einen oder mehrere Täter und einen Unterstützerkreis gibt. Wir halten uns an den Grundsatz „Wer nichts macht, macht mit“ und melden Mobbingfälle an eine Vertrauensperson, damit diese die Interventionskette gegen Mobbing in Gang setzen kann. Die genauen Schritte in der Interventionskette finden sich auf Eduport
und auf der Website.