Elternsprechtag – Familientag
Alljährlich im Februar ist bei uns „Elternsprechtag“.
Die Bezeichnung ist inzwischen fast irreführend, denn erstens geht es um zwei Abende von je vier Stunden und zweitens reden z.B. 2007 nicht nur 400 Eltern in 800 vereinbarten Gesprächen mit 56 Lehrern über ihre Kinder in deren Abwesenheit. Vielmehr reden vielfach Eltern, Schüler, Lehrer miteinander. „Familientag“ würde für dieses transgenerationale Ereignis vielleicht besser passen.Wenn die Familien ab 17 Uhr herbeiströmen, sind unsere drei Gebäude freundlich vorbereitet und hell erleuchtet. Jeder Lehrer hat ein eigenes Besprechungszimmer; davor stehen Stühle. Die sind meist leer, weil es dank ausgetüftelten Zeitplans nur kurze Wartenzeiten gibt.

Der Weg durchs Foyer führt vorbei an Rosanna und Samira und dem lecker gedeckten Tisch der Event-AG. Belegte Häppchen und Getränke locken zum Verweilen.
Am 21.2.07 begann das Geschäft eher schleppend. Viele Eltern kamen gerade von der Arbeit und hatten es eilig. Darauf reagierte unser die Event-AG flexibel: Mit einem Rollwagen machten sich Gianna und Sandro als Außenfiliale auf den Weg durch die Häuser A, B, C.
Erfolg! Durch die vielen Beratungsgespräche hungrig geworden, langten Lehrer und Eltern in den Pausen kräftig zu. Um 21 Uhr schloss die Event-AG mit schwarzen Zahlen ab.
Morgens bis zu sechs Stunden Unterricht, abends vier Stunden Beratungsgespräche: Da freuen sich alle auf den folgenden Tag!
Früh ist unterrichtsfrei. Mittags trifft sich die gesamte Schule zum Luftholen traditionell in den Wallanlagen „On Ice“. Und abends geht es mit neuen Kräften weiter: Teil II des „Elternsprechtags“.
Johannes Kolfhaus