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„Schule in Bewegung“ - Eindrücke von Marienthal On Ice 2009

by Postmaster last modified 2009-02-25 19:03

passt auch wörtlich verstanden: Wir bewegen uns gern: gemeinsam, fröhlich, auf dem Eis.

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Am 19.2.2009 war es zum sechsten Mal so weit: Die ganze Schule traf sich mittags auf der großen Eisbahn in den Wallanlagen hinter Planten un Bloomen. So ist es seit 2004 Tradition: jeweils mittags nach dem ersten der zwei Elternsprechtage in Folge.
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Ab 12:00 h war Einlass. Den Eintritt bezahlte der Schulverein.
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Noch drehte der Eismann einsam seine Runden auf dem motorisierten Bügeleisen. Noch war die Eisbahn gesperrt.
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Ungeduldig wartete eine wachsende Schar von Marienthalern auf die Freigabe.
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Pünktlich um 13:00 h fiel die Absperrung. Nach wenigen Minuten war die Eisfläche gefüllt.
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Die ersten Schritte auf den meist ausgeborgten Schlittschuhen waren naturgemäß vorsichtig.
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Das Gefühl an den Füßen war doch recht ungewohnt nach langer Pause.
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Aber nach der ersten Runde kamen Tempo und Selbstvertrauen auf: Yes, we can!
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Eislauf zu Musik aus den Lautsprechern!
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Bald fügten sich Schüler
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und Lehrer in den Takt
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und zogen ihre Bahnen wie Tänzer zum Rhythmus – linksdrehend.
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Warum eigentlich? Irgendwer musste beim Start die linksdrehende Richtung eingeschlagenen haben.
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Wie im Vogelschwarm folgten alle anderen.
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Gleichtakt, gleiche Drehrichtung!
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So kommt es weniger zu Zusammenstößen. Dennoch: die ersten Gefallenen!
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Absichtliche Rempeleien? Fehlanzeige. Kabbelei ja, auch wegrutschende Kufen.
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Rücksicht war Konsens – eigentlich ein kleines Wunder bei so vielen Menschen.
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Zwei Kameras verfolgten jede Bewegung als stumme Zeugen.
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Immer wieder dieselbe Frage, mit „Klack, Klack“ beantwortet.
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„Können Sie uns mal fotografieren?!“
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Oft mit dem Zusatz: „Kommen wir dann auch ins Jahrbuch?“
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Am nächsten Morgen Schüler in klarer Erwartungshaltung: „Wo sind die Bilder? Bin ich auch drauf?“
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Der neue Beamer im Foyer der Aula
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macht uns eben alle zu Selbstdarstellern.
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Bewegung macht Freude – und der Anblick auch.
Johannes Kolfhaus

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